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Innenminister Heribert Rech 
Innenminister Heribert Rech begrüßt die Einführung der Winterreifenpflicht 

26.11.2010 
Neuregelung schafft mehr Klarheit und Sicherheit für die Verkehrsteilnehmer

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„Ich begrüße ausdrücklich die Einführung der neuen Regelung zur Winterreifenpflicht als einen weiteren wichtigen Baustein zur Erhöhung der Verkehrssicherheit. Ich erhoffe mir davon weniger Verkehrsbehinderungen durch liegengebliebene oder querstehende Fahrzeuge und auch weniger Unfälle“. Das sagte Innenminister Heribert Rech nach der Entscheidung des Bundesrats am Freitag, 26. November 2010, in Stuttgart.

Erfahrungsgemäß steige die Anzahl der Verkehrsunfälle mit den ersten Minustemperaturen und Schneefällen. Ursache sei neben nicht angepasster Geschwindigkeit und schlechten Sichtverhältnissen häufig auch die falsche Bereifung. Jeder Auto- und Lkw-Fahrer habe es letztendlich selbst in der Hand, seine Sicherheit durch einfache Vorbereitungen erheblich zu erhöhen. „Gerade bei winterlichen Verhältnissen oder Temperaturen um den Gefrierpunkt muss die Fahrweise entsprechend vorsichtig sein, weil mit überfrierender Nässe gerechnet werden muss“, sagte Rech.

„Gezielte Kontrollen zur Einhaltung der Winterreifenpflicht halte ich nicht für notwendig. In erster Linie setzt die Polizei auf die Vernunft der Autofahrer, ihre Fahrzeuge für die kalte Jahreszeit auszurüsten“, sagte Rech. Die Polizei werde allerdings bei ihren Verkehrskontrollen auch ein Auge auf die vorschriftsmäßige Bereifung werfen. Bei einem Verstoß gegen die Winterreifenpflicht drohe - voraussichtlich ab Ende nächster Woche - ein Bußgeld in Höhe von 40 Euro und ein Punkt in Flensburg. Behindere ein Auto wegen falscher Bereifung den Verkehr, seien 80 Euro fällig.  

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Weitere Informationen und Tipps rund um das Thema Verkehrssicherheit stehen im Internet unter www.gib-acht-im-verkehr.de oder unter www.polizeibw. de zur Verfügung