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„Die Eishockey-Weltmeisterschaft ist am Spielort Mannheim zu Ende gegangen und Baden-Württemberg hat sich dabei wieder einmal als freundlicher Gastgeber einer internationalen Großveranstaltung erwiesen. Die Fans feierten ein großes, friedliches Fest, und Mannheim wird allen in bester Erinnerung bleiben. Gekrönt wurde die großartige Atmosphäre mit dem historischen Viertelfinalsieg der Deutschen Nationalmannschaft gestern Abend gegen die Schweiz.“ Das sagte Innenminister Heribert Rech am Freitag, 21. Mai 2010, in Stuttgart.
Auch die Polizei habe für die 26 Spiele in der SAP-Arena eine positive Bilanz gezogen. Wie schon beim „Sommermärchen“ der Fußball-WM 2006 habe das Land auch bei der Eishockey-WM 2010 ein friedliches und fröhliches Fest erlebt. Die Fans der teilnehmenden Teams hätten sich vorbildlich verhalten und sich durch einen fairen Umgang miteinander ausgezeichnet. Der bedingungslosen Unterstützung der eigenen Mannschaft während der Begegnungen sei im Regelfall die „Verbrüderung“ mit den gegnerischen Fans im Anschluss gefolgt.
Knapp 140.000 Zuschauer aus aller Welt hätten die Begegnungen in der SAP-Arena verfolgt, darüber hinaus hätten zahlreiche weitere Fans im angrenzenden Fandorf beim Public-Viewing gefeiert.
Die Polizei habe einen überwiegend ruhigen Ablauf der Veranstaltung an allen Spieltagen festgestellt. Die zum Teil körperlich hart und kampfbetont geführten Zweikämpfe auf dem Eis hätten sich in keinster Weise auf die Zuschauer übertragen. Während der gesamten Eishockey-WM in Mannheim seien nur 13 Straftaten angezeigt worden, darunter drei Körperverletzungsdelikte.
Als Erfolgsgarant für einen reibungslosen Veranstaltungsverlauf habe sich aus polizeilicher Sicht besonders die Zusammenarbeit mit dem Veranstalter und der Stadt Mannheim bereits weit im Vorfeld der WM erwiesen. „Die hervorragende Vernetzung aller Beteiligten war der Schlüssel für den erfolgreichen und reibungslosen Ablauf dieses Sportereignisses“, so Rech. Es sei die richtige Entscheidung gewesen, Mannheim neben Gelsenkirchen und Köln als WM-Spielort auszuwählen. Die Quadratestadt habe das Vertrauen der Organisatoren bestätigt und die SAP-Arena habe ihren Ruf als eine der modernsten Eishockey-Spielstätten der Welt eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Von der professionellen Organisation der Weltmeisterschaft seien nicht nur die Spielbesucher beeindruckt gewesen. Unter anderem habe sich auch eine Delegation von Sicherheitsexperten aus Weißrussland mit Blick auf die 2014 in ihrem Land auszurichtende Eishockey-WM über die Abläufe informiert.
„Vielleicht beflügelt die großartige Stimmung in der Mannheimer SAPArena die Mannschaft von Bundestrainer Uwe Krupp, dass sie im Halbfinale gegen Russland eine Sensation schafft. Den vier im Turnier verbliebenen Teams wünsche ich viel Erfolg und dass die WM-Party einen erfolgreichen Abschluss findet“, so der Innenminister.