„Wir freuen uns auf den Besuch des Heiligen Vaters in Baden-Württemberg und empfinden dies auch als Auszeichnung für unser christlich geprägtes Land. Die Polizei wird Papst Benedikt XVI. einen angenehmen und friedvollen Aufenthalt gewährleisten.“ Das sagte Innenminister Heribert Rech am Dienstag, 15. März 2011, zum Besuch des Papstes in der Erzdiözese Freiburg.
Die Polizei habe in enger Abstimmung mit den Verantwortlichen des Vatikan beziehungsweise den Vertretern der Katholischen Kirche mit der Planung und Organisation der notwendigen Einsatzmaßnahmen begonnen. Die Sicherheit des Papstes, der Staatsgäste und sämtlicher Delegationsmitglieder habe dabei höchste Priorität. „Wir rechnen mit einem störungsfreien Verlauf des Besuchs und werden die würdevolle Gestaltung des Aufenthalts ermöglichen“, sagte Rech.
Eine flexible Einsatztaktik werde für Sicherheit und möglichst wenig Beeinträchtigung des öffentlichen Lebens und des Straßenverkehrs sorgen. Bei einem Ereignis dieser Größenordnung seien Behinderungen jedoch nicht ganz auszuschließen. „Dafür bitte ich schon jetzt um Verständnis. Wir werden die Bevölkerung rechtzeitig und umfassend informieren und hoffen auf Akzeptanz für die notwendigen Maßnahmen“, sagte der Innenminister. Die Polizeidirektion Freiburg, die den Einsatz leite, bekomme Unterstützung aus dem gesamten Land, von der Polizei anderer Bundesländer und der Bundespolizei.
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Seine Heiligkeit Papst Benedikt XVI. wird sich auf Einladung von Bundespräsident Christian Wulff und der Deutschen Bischofskonferenz vom 22. bis 25. September 2011 zu einem Staats- und Pastoralbesuch in Deutschland aufhalten. Neben Stationen in Berlin und Erfurt wird der Papst am 24. und 25. September 2011 auch das Erzbistum Freiburg besuchen. Schwerpunkt in Freiburg wird der Besuch eines Jugendcamps und eine zentrale Messe auf dem Flugplatzgelände sein.