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Polizei Baden-Württemberg > Dienststellen > Landeskriminalamt BW
 

 Die Geschichte des Landeskriminalamtes Baden-Württemberg im Überblick

 
 
2014
  • Die Reform der Polizei Baden-Württemberg hat auch Auswirkungen auf das LKA. Das seitherige "Zentrum für Informationstechnologie der Polizei BW" wird ausgegliedert und dem neu gebildeten Präsidium "Technik, Logistik, Service" zugeordnet.
  • Das "Mobile Einsatzkommando" und die "Koordinierungsstelle Spezialeinheiten" werden organisatorisch dem ebenfalls neu eingerichteten Präsidium "Einsatz" zugewiesen. 
  • Dem LKA zugeordnet werden neu die seither bei den Landespolizeidirektionen angesiedelten Kriminaltechnischen Untersuchungsstellen und die "Koordinierungs- und Entwicklungsstelle Verkehrsprävention". 
  • Die bisherigen "Gemeinsamen Ermittlungsgruppen Rauschgift Polizei-Zoll" in Freiburg und Karlsruhe werden mit dem Standort Karlsruhe fusioniert und im LKA eingegliedert. 
  • Das LKA ist nun landesweit zuständig für alle Fälle der Wirtschaftskriminalität, die von den Schwerpunktstaatsanwaltschaften in Mannheim und Stuttgart bearbeitet werden. Die Ermittlungsverfahren im badischen Landesteil werden von einer LKA-Außenstelle in Karlsruhe bearbeitet. 
2013
  • Das "Zentrum für Sicherheitsforschung" wird eingerichtet. Mit Partnern aus Wissenschaft, Lehre, Wirtschaft und Forschung sollen gefährliche Entwicklungen frühzeitig erkannt und frühzeitig zukunftsfähige Lösungen entwickelt werden.
  • Um Unternehmen und Behörden im Falle eines Angriffs auf ihre Netzwerke oder Computer weiterzuhelfen wird die rund um die Uhr erreichbare Zentrale Ansprechstelle Cybercrime eingerichtet.
2012
  • Als bundesweit dritte Dienststelle richtet das LKA die neue Abteilung "Cyberkriminalität/Digitale Spuren" ein. Ermittler, IT-Experten und Ingenieure gehen gemeinsam gegen Cyberkriminelle vor.
  • 60 Jahre LKA - Zum zweiten Mal öffnet das LKA seine Pforten für die Bevölkerung                      
  • Beim LKA BW wird als bundesweit zweite Polizeidienststelle ein webbasiertes anonymes Hinweisgebersystem  (BKMS®) für Korruption und Wirtschaftskriminalität sowie Rechtsextremismus eingerichtet. Mit den Hinweisgebern kann das LKA BW über das Web einen anonymen Dialog führen.
2010
  • Einrichtung der Zentralen Geschäftsstelle „Konzeption zum Umgang mit besonders rückfallgefährdeten Sexualstraftätern“ (KURS) von Polizei und Justiz.
  • Beim Kriminaltechnischen Institut wird die Fachgruppe "Forensische Informations- und Kommunikationstechnik eingerichtet
2009
  • Die Umsetzung des Qualitätsmanagementsystems nach den Kriterien der European Foundation of Quality Management (Europäische Stiftung für Qualitätsmanagement) wird überprüft. Das LKA erhält als erste Behörde in Deutschland die zweithöchste Qualitätsauszeichnung "Recognized for Excellence – 5 Sterne"
2007
  • Einrichtung der Antiterroreinheit „Zentrale Ermittlungs und Fahndungsgruppe Islamistischer Terrorismus" (ZEFIT)
     
  • Einrichtung der Ermittlungsgruppe „Zentrale Ermittlungen Grenzüberschreitende Kriminalität" (ZEGK) mit Sitz beim Gemeinsamen Zentrum (GZ) in Kehl.
  • Das Kriminaltechnische Institut des LKA wird als kompetente Untersuchungsstelle offiziell anerkannt und lässt sich seitdem laufend anhand internationaler Qualitätsstandards überprüfen
2005
  • Einrichtung des Arbeitsbereichs „Anlassunabhängige Internetrecherchen", Zusammenlegung des MEK LKA mit dem MEK der früheren Landespolizeidirektion Stuttgart II (jetzt Polizeipräsidium Stuttgart).
  • Einrichtung der Technischen Einsatzunterstützung (Zusammenlegung Überwachungstechnik, DV-Unterstützung zu Ermittlungsverfahren und Internet-Kompetenz-Zentrum).
2003
  • Das neue Informationssystem POLAS-BW (Polizeiliches Auskunftssystem) wird in Betrieb genommen.
2002 
  • Das Dezernat Vermögensabschöpfung wird eingerichtet, Einrichtung der Projektgruppe "Internet-Kompetenz-Zentrum", Bezug des Erweiterungsbaus des Dienstgebäudes des LKA BW in der Taubenheimstraße, Umzug des "Gemeinsamen Zentrums für Polizei und Zollzusammenarbeit" (GZ) von Offenburg nach Kehl.
2001
  • Das Programm Ausstiegshilfen Rechtsextremismus wird initiiert. Hierzu wird beim LKA  die "Beratungs- und Interventionsgruppe Rechtsextremismus" (BIG REX) gebildet.
1999
  • Zur Bekämpfung der organisierten Schleusungskriminalität wird mit der Bundespolizei die "Gemeinsame Ermittlungsgruppe Schleuser" (GES) eingerichtet.
  • In Offenburg wird das "Gemeinsame Zentrum für Polizei- und Zollzusammenarbeit" (GZ) in den Grenzgebieten mit Beteiligung von französischen Polizei- und Zolldienststellen, der Bundespolizei, des Zolls und des Landes Rheinland-Pfalz eingerichtet. Die baden-württembergischen Angehörigen des GZ sind Mitarbeiter des LKA.
1998
  •  Baden-Württemberg führt als zweites Bundesland nach Bayern die Operative Fallanalyse (OFA) zur Aufklärung bedeutender Gewalt und Sexualdelikte ein.
1997
  • Seit Beginn des Jahres schöpfen die Beamten der bundesweit ersten Projektgruppe „Vermögensabschöpfung" systematisch Verbrechensgewinne ab.
  • Zur ressortübergreifenden und ursachenorientierten Kriminalitätsbekämpfung wird die Kommunale Kriminalprävention (KKP) ins Leben gerufen, um auf örtlicher Ebene gemeinsam mit Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft und der Bevölkerung Probleme der öffentlichen Sicherheit anzugehen.
  • Beim LKA BW wird die Zentrale Koordinierungsstelle KKP eingerichtet, Einrichtung der behördenübergreifenden Koordinierungsgruppe Korruptionsbekämpfung (KGK) unter Leitung des LKA BW zur Intensivierung der Zusammenarbeit aller mit der Verhütung und Bekämpfung von Korruption befassten Behörden und Stellen, Angliederung der Zentralen Geschäftsstelle (ZGS) des Programms Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK) beim LKA BW.
1996
  • Einrichtung des Arbeitsbereichs "Zielfahndung" zur Ergreifung flüchtiger Schwerstkrimineller.
1995
  • Zur Bekämpfung der Geldwäsche wird mit dem Zoll das Dezernat "Zentrale Finanzermittlungsgruppe" (ZFE) eingerichtet.
1993
  • Im Bereich der Daktyloskopie wird das „Automatisierte FingerabdruckIdentifizierungs-System" (AFIS) eingeführt, gemeinsam mit dem Zoll wird zur Bekämpfung des Rauschgifthandels eine Gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift (GER) eingerichtet.
1992
  • Einrichtung der deutsch-französischen Koordinierungsstelle zur Verbesserung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit.
1990
  • Zum Schutz gefährdeter Zeugen wird eine spezielle Zeugenschutzeinheit aufgestellt.
1989
  • Einführung der DNA-Analyse, nachdem es einer Arbeitsgruppe des BKA, des LKA Berlin und des LKA BW gelungen war, die DNA-Analytik für Strafverfolgung nutzbar zu machen. Erstmals in Deutschland untersucht das LKA die DNA-Spuren in einem Ermittlungsverfahren.
1987
  • Als erste Dienststelle Deutschlands veranstaltet die Rauschgiftaufklärungsgruppe des LKA BW eine „Anti-Drogen-Disco"
1986
  • Zur Bekämpfung der Rauschgiftkriminalität wird das europaweit erste Fachdezernat für synthetische Drogen aufgebaut.
1984
  • Zur Bekämpfung der deliktsübergreifenden Kriminalität wird in BW als erstem Bundesland eine Inspektion "Organisierte Kriminalität" eingerichtet.
1982
  • Einrichtung des Dezernats "Kunst und Antiquitäten".
1981
  • Die landesweite Falldatei „Modus Operandi" (MOD) speichert Daten ungeklärter Straftaten.
1979
  • Die AG „Süd-West" zur Rauschgiftbekämpfung im südwesteuropäischen Raum wird unter Beteiligung von Polizei, Zoll und Grenzschutzbehörden aus Deutschland, Italien, Frankreich, der Schweiz und Österreich sowie US-amerikanischer Drogenbehörden ins Leben gerufen, Einrichtung der Rauschgiftaufklärungsgruppe (RAG) als erste Organisationseinheit dieser Art in Deutschland.
1978
  • Einzug in den Neubau Taubenheimstraße 85, 70372 Stuttgart.
1977
  • Das Dezernat Anwendungstechnik wird als technische und taktische Beratungs und Unterstützungsgruppe für Fälle der Schwerstkriminalität (Entführungen, Geiselnahmen, Erpressungen) gebildet, die Mobile Rauschgiftfahndung (MoRF) wird zur „Observation von innen" in der örtlichen Rauschgiftszene erstmals eingesetzt, zur Bekämpfung der Kfz-Kriminalität wird ein spezielles Dezernat eingerichtet.
1975
  • Für kriminaltechnische Untersuchungen wird zu Identifizierungszwecken eine Schreibmaschinensystem- Bestimmung und ein SchreibmaschinenAtlas erstellt.
1973
  • Das Pilotprojekt Verdeckte Ermittler wird bundesweit als erste fest eingerichtete Organisationseinheit weitergeführt, die landesweite Personenauskunftsdatei (PAD) zur Speicherung der Daten von Tatverdächtigen und die elektronische Sachfahndung werden in Betrieb genommen.
1972
  •  Als erstes Bundesland richtet Baden-Württemberg beim LKA BW ein Mobiles Einsatzkommando (MEK) ein, Einrichtung des Dezernats Waffenkriminalität.
 
1971
  • Erstmals in Deutschland werden im Rahmen eines Pilotprojekts Verdeckte Ermittler eingesetzt.
1969
  • Beginn der elektronischen Datenverarbeitung.
1968
  • Zur Koordinierung des Rechtshilfeverkehrs mit dem Ausland wird eine eigene Organisationseinheit eingerichtet.
1960
  • Bildung einer Sonderkommission zur Aufklärung Nationalsozialistischer Gewaltverbrechen.
1952
  •  Verordnung über die Einrichtung eines Landeskriminalamtes, Gründung des Landeskriminalamtes Baden-Württemberg.
 

 Verordnung über die Einrichtung des LKA